Interessengemeinschaft Modellbahn Ronsdorf

Erlebnisfahrt Thüringen/Dampflokwerk Meiningen 10. - 12. Oktober 2014


Die Fahrt muss leider mangels ausreichender Anmeldungen ausfallen.

 

Thüringen-Erlebnistour /
Dampflokwerk Meiningen
vom 07. bis 09. Oktober 2011

Erstmals hat die IGM Ronsdorf eine dreitägige Erlebnisfahrt nach Thüringen durchgeführt. Im Mittelpunkt stand dabei wieder ein Eisenbahnthema: Eine Besichtigung des Dampflokwerks in Meiningen.
Los ging es für die 36-köpfige Gruppe am 7. Oktober morgens ab Ronsdorf in einem komfortablen Reisebus von Wiedenhoff-Reisen. Als Fahrerin für diese Tour konnten wir wieder Nadine Bayerl gewinnen. Sie hat uns bereits bei mehreren Reisen begleitet.
Erstes Ziel war die Wartburg in Eisenach. In einer mehr als einstündigen Führung bekam die Reisegruppe einen Einblick in die rund 1000-jährige Geschichte dieser Festung, in der viele bekannte Persönlichkeiten wie Goethe, Liszt oder Luther aus- und eingingen.
Dann ging es nach Erfurt, wo die Gruppe im Radisson-blu-Hotel Quartier bezog. Mit einem reichhaltigen Abendbuffet gestärkt erwartete uns gegen halb neun eine zweistündige Nachtwächterführung mit der heiligen Elisabeth durch die Erfurter Altstadt.
Am Samstag morgen startete die Tour in den Thüringer Wald. Erstes Ziel war das Dampflokwerk in Meiningen. Dort werden Dampfloks, historische Reisezugwagen, Schneeschleudern gewartet und instandgesetzt. Aber auch normale Güterwaggons oder beispielsweise der Weltmeisterzug von 1954 kommen hierhin.
In zwei Gruppen ging es quer durch die große Montagehalle und die einzelnen Werkstätten. Ob Kesselrevision, das Aufziehen neuer Radreifen oder die Rekonstruktion von Rahmen, meist ist Handarbeit angesagt. Selbst der komplette Neubau von Dampfloks nach historischen Plänen wird durchführt. So entstanden in 2008 und 2009 die 99 324 für die Bäderbahn „Molli“ sowie die „Sächsische I K Nr. 54“.
Die Tour ging weiter in den Wintersportort Oberhof, wo uns ein Stadtführer durch den Ort begleitete. Auch Besichtigungen der bekannten Sportstätten sowie die ganzjährig betriebenen Skihalle für nordischen Wintersport durften nicht fehlen. Der Samstagabend stand dann in Erfurt zur freien Verfügung.
Am Sonntag hieß der nächste Anlaufpunkt Weimar. Auch dort stand eine Stadtführung auf dem Programm. Es blieben dann noch drei Stunden Zeit, den Weimarer Zwiebelmarkt mit seinem umfangreichen Programm und unzähligen Ständen zu erkunden.
Die Rückfahrt nach Wuppertal sorgte noch für einen Wermutstropfen. Mit einem technischen Defekt strandete unser fast neuer Bus in Südhessen. Das bedeutete eine mehrstündige Zwangspause, die einige Reisende für einen Gaststättenbesuch in einem nahegelegenen Ort nutzten. Die Stimmung blieb trotzdem gelassen. Zwischenzeitlich hatte das Reisebüro Wiedenhoff einen Ersatzbus geschickt, der die Reisegruppe zwar verspätet aber sicher wieder nach Wuppertal zurückbrachte.